Archiv für Februar 2008

Tante Emily auf dem Surfbrett?

Dienstag, 26. Februar 2008

Nein, das kann ich mir nun beim besten Willen nicht vorstellen, auch wenn es mir schon ein wenig schmeichelt, mit einer Comicfigur in Verbindung gebracht zu werden, noch dazu einer, die als Superheld bekannt ist. Was ein Held vom Planeten Zenn-La mit mir zu tun haben soll, ist mir indes schleierhaft. Ich werde mich aber wohl damit abfinden müssen, entweder als Silver Surfer oder als Best Ager abgestempelt zu werden, möchte aber an dieser Stelle betonen, dass mir Bezeichnungen wie „Mensch“ oder „Frau“ näher stehen.

Aber darauf wollte ich ja eigentlich gar nicht hinaus. Die Internetseite winload.de hat sich nämlich den Silver Surfern angenommen – also Menschen wie mir, sollte ich wohl sagen. Und unabhängig davon, was man halten mag von dieser neudeutschen Begrifflichkeit, sind die Programm-Empfehlungen durchaus den einen oder anderen Klick wert.

Mir persönlich hat es das Textarchiv angetan, mit dem man ziemlich einfach Rezepte sortieren kann – oder andere „lose-Blatt-Sammlungen“ archivieren – und das nützliche Adressprogramm Adressido, das wirklich selbsterklärend ist, und (hoffentlich) meine hoffnungslos chaotische Adresssammlung im Schuhkarton ablösen wird.

Hier geht’s zur Software für Silver Surfer.

Urlaub und Elternzeit

Dienstag, 19. Februar 2008

Dass Urlaub „verfallen“ kann, habe ich lange Zeit für eine Mär gehalten. Urlaub mit Haltbarkeitsdatum? Aufmerksames Studium einschlägiger Literatur belehrte mich jedoch eines Besseren.

Nun gibt es ein Urteil, nach dem auch Urlaubsanspruch nach der Elternzeit verfällt, wenn er nicht im Jahr der Beendigung der Elternzeit genommen wird. Und zwar auch dann, wenn sich an die erste Elternzeit gleich eine zweite anschließt.

Die Klägerin verlor mit dem Urteil den Anspruch auf 22 Urlaubstage, nicht eben wenig, möchte ich meinen. Da scheint es mir doch sehr ratsam, den Urlaub vor der Elternzeit zu verbrauchen – man weiß ja nie …

Das perfekte Frühstücksei

Samstag, 02. Februar 2008

Perfekt ist auf dieser Welt ja eigentlich gar nichts, schon weil jeder Mensch eine andere Vorstellung von „perfekt“ hat. Bei Frühstückseiern kann man allerdings durchaus für jeden Frühstücksgast einen hohen Grad der Perfektion erreichen, auch wenn der eine sein Ei fast roh und der andere sein Ei staubtrocken haben möchte. Und das Internet, diese wunderbare Erfindung hilft dabei: Mit dem Ei-Rechner nämlich – und das auf höchst professionellem Niveau.

Nicht nur die Eigröße, sondern auch der Höhenmeter des in Frage kommenden Herdes wird mit in die Berechnung einbezogen. Der Siedepunkt des Wassers, stimmt, ich erinnere mich schwach an eine lang zurückliegende Unterrichtsstunde. Dann sagt man dem Programm noch, welche Konsistenz das Ei haben soll und schon erscheint im großen Ei am Ende der Seite die exakte Kochdauer. Und ein Klick auf „Eier Uhr“ sorgt dafür, dass man nicht mal mehr ständig auf die Uhr schauen oder eine herkömmliche Eieruhr bemühen muss. Das penetrant-laute Ticken nervt allerdings ziemlich. Aber man kann ja nicht alles haben.

Drei-Generationen-Haus in Kleinformat

Samstag, 02. Februar 2008

Lena und Simon mögen ihre Großeltern. Beide, nun im Teenie-Alter, fanden es schon immer toll, dass Großmama immer so lecker gekocht hat – und das es Süßigkeiten gab, natürlich auch, wie hier nachzulesen ist. Die Großeltern hatten – und haben (!) – immer Spannendes zu erzählen, viel Zeit für ihre Enkel und eine Gelassenheit, die man eben nur entwickeln kann, wenn einem die Lebenserfahrung schon einige Hörner abgestoßen hat, wie ich hinzufügen möchte.

Es ist sehr schön, von solchen Erfahrungen zu lesen, auch weil man so etwas heute immer seltener hört. Ich bin mir – nebenbei bemerkt – übrigens ziemlich sicher, dass Lenas und Simons Eltern sich ebenso über diese Verstärkung gefreut haben. Auch wenn Großeltern und Eltern mitunter unterschiedliche Ansichten haben. Dann wird halt drüber gesprochen, notfalls auch gezankt, aber einigen kann man sich immer. Und so ein „Gemeinsam“ fühlt sich einfach toll an. Mehr davon!

Hausaufgaben überflüssig?

Samstag, 02. Februar 2008

Eine Studie ergab: Hausaufgaben sind überflüssig, wie hier nachzulesen ist. Sie können Noten nicht verbessern – egal, ob man sie unter der Bettdecke oder gesittet am Schreibtisch erledigt. Ich war sehr erstaunt, als ich davon las. Dachte ich doch immer, die Aufgaben helfen, den Unterrichtsstoff zu vertiefen, wie es so schön heißt. Außerdem hat doch jeder Schüler mehr oder weniger oft das Problem, etwas im Unterricht nicht verstanden zu haben. Zu Hause, in Ruhe und mit intensivem Nachdenken löst sich so manche Unklarheit im Nichts auf, jedenfalls konnte ich das häufiger bei Lena und Christoph beobachten. Und dann gibt es ja auch noch Vokabeln, Gedichte oder Geschichtsdaten. Wie soll man die denn auswendig lernen, wenn nicht als Hausaufgabe zu Hause?

Die Seite Lehrerfreund steht mir in meinen Zweifeln zur Seite – was ja nicht ganz überraschend ist. Dort heißt es, so wirklich ernst zu nehmen sei die Studie nicht, weil es sich eigentlich um eine Umfrage handele, die subjektives Empfinden von Schülern und Lehrern widerspiegelt. Ein neuartiges Ganztagsschulen-Konzept könne Hausaufgaben aber tatsächlich überflüssig machen.

Ich glaube, bei Verständnisproblemen mag das ja sein. Wenn Schüler bei bestimmten Mathe-Aufgaben oder grammatikalischen Problemen auf dem sprichwörtlichen Schlauch stehen, können Hilfestellungen von pädagogisch geschulten Lehrern bestimmt mehr helfen, als stundenlanges Kopfzermartern zu Hause oder Erklärungsversuche von Eltern.

Aber Vokabeln und Geschichtsdaten muss man nun einmal auswendig lernen, und so etwas konnte ich immer am besten zu Hause in Ruhe. Doch vielleicht bin ich in der Richtung auch etwas altmodisch …

Piraten auf der Arche

Samstag, 02. Februar 2008

Was macht man mit Piraten und einer Arche Noah? Ganz einfach: Die Tiere kommen in den neu eröffneten Zoo und die Piraten besegeln mit dem Schiff die sieben Weltmeeere. Das sind natürlich sehr liebe Piraten, die nur irgendwie durch Zufall ganz viel Gold aufgehäuft haben.

Böse Piraten haben nämlich im Weltbild der kleinen Lena so überhaupt keinen Platz. Es mag vielleicht für den einen oder anderen Leser ein wenig seltsam anmuten, dass sich Piraten der Arche Noah bemächtigen, aber derlei Zweifel kommen in Lenas Fantasie nicht vor.

Ich habe es noch nicht erwähnt, aber ich bin begeistert von Playmobil. Ich kenne diese lustigen Frauen und Männer erst aus den Spielkisten der Kinder meiner Nichte Tina und ich bin ehrlich ein wenig neidisch. Was es da nicht alles gibt! Bäcker mit Backstube, kleinen Broten, Öfen, Schüsseln; Bauarbeiter in Baggern; sogar kleine Playmobil-Babys – und natürlich Piraten, ausgestattet mit üppig gefüllten Schatztruhen und goldenen Kerzenleuchtern, die wirklich nicht sehr furchterregend aussehen, wie Lena fachmännisch feststellte. Und ich muss zugeben, dass Lenas Piraten zweifelsohne würdige Vertreter Noahs sind.

Unnötig zu erwähnen, dass die Affen und Papageien auf Noahs Arche … ich meine, auf dem Piratenschiff verblieben sind, nicht wahr?