„Frühkindliche Betreuung“ ist ein Thema, das viele Gemüter erhitzt. Nicht wenige Menschen vertreten nach wie vor die Ansicht: „Mama ist die Beste“ und halten Fremdbetreuung im Kleinkindalter für schädlich, unterstellen dem Staat gar, sich in die Erziehung einzumischen.
Immer mehr setzt sich allerdings die Meinung durch, dass „frühkindliche Betreuung“ auch „frühkindliche Förderung“ beinhaltet, die die Chancengleichheit aller Kinder in Deutschland erhöht. Doch der Ausbau der Betreuungsplätze läuft schleppend voran und Elternteile, die bereits vor dem Kindergartenalter ihrer Sprösslinge wieder arbeiten möchten, stehen je nach Region und Lebenssituation vor großen Problemen. Häufig gibt es Wartezeiten und Dringlichkeitsstufen und die Spekulation der Politik darauf, dass meist der Großteil der Mütter recht lange zu Hause bleibt, ist nach wie vor offensichtlich.
Der Hauptgrund für dieses zaghafte Handeln dürfte in der Finanzierung liegen. Das Institut für Deutsche Wirtschaft kann dies indes gar nicht verstehen: So räumt das Institut ein, dass ein umfangreiches Maßnahmenpaket jährlich zunächst mit 7,5 Millionen Euro zu Buche schlägt, sich aber mit acht Prozent Rendite zu einem lohnenden Geschäft entwickeln würde. Die Gründe hierfür liegen, so das Institut weiter, in der insgesamt besseren Ausbildung der Bevölkerung, was weniger Arbeitslosigkeit und höhere Steuereinnahmen bedeutet. Außerdem sorgen Elternteile, die statt ihre Kinder ganztägig zu betreuen arbeiten gehen, ebenfalls für sprudelnde Steuereinnahmen.
Ein Rechenexempel, das mich zunächst mit Befremden erfüllt hat. Aber wenn’s hilft, mehr Betreuungsplätze zu schaffen, ist mir durchaus auch eine ökonomische Argumentation recht. Hier (PDF) lassen sich die Argumente nachlesen.
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Matchbox hier, Barbie-Haus da: In diesen Tagen dreht sich wieder alles um die Wunschzettel der lieben Kleinen. Glücklicherweise ist nicht jeder Wunschzettel bis zum Bersten mit Wünschen aus der bunten Spielzeugwelt gefüllt, doch Begehrlichkeiten werden schon im Kindergartenalter geweckt. Welches Elternteil hätte schließlich noch nicht Sätze gehört wie: „Der Max hat aber jenes … die Zoe hat aber dieses …“