Gehören Sie zur Spezies Mensch der Schnellentschlossenen? Ehrlich gesagt, unsere Familie reiht sich in keinster Weise in diese Menschengattung ein. Mein Mann und ich werden eher in die Kategorie “Auf den letzten Drücker” verbucht.
Wenn man zu zweit ist, dann ist das vielleicht ja irgendwie akzeptabel. Aber mit Kindern kann das – vor allem bei der Urlaubsplanung – in einem echten Chaos enden. Ich spreche aus jüngster Erfahrung. Unsere Urlaubszeit rückt immer näher. Es sind gerade noch 12 Tage bis die lange ersehnten zweiwöchigen Ferien beginnen und gebucht ist gar nichts. Ich habe viel Zeit damit verwendet diverse Portale im Internet nach wunderschönen Urlaubsregionen zu durchforsten. Zeitschriften wurden gewälzt und diverse Urlaubsempfehlungen von Freunden haben wir uns einverleibt. Strand oder Berge? Zehn Tage oder zwei Wochen? Wer weiß es genau? Im Moment ist alles noch offen. Es sind mittlerweile nur noch neun Tage bis zum Ferienbeginn. Wenigstens wissen wir eines genau: “Wir wollen weg. Ab in die Sonne und dem verregneten Sommer hier entfliehen.”
Unsere diskutierten Reiseziele bewegen sich von Sardinien über Südtirol, Niederlande, Istrien, Amrum, Frankreich, Gardasee bis hin zum italienischen Lignano. Irgendwann ergreift unser vierjähriger Sohn entschieden das Wort: “Auf jeden Fall will ich ans Meer!” Gott sei Dank hat mal jemand eine Entscheidung getroffen! Wir sind froh darüber. Also dann ans Meer.
Jetzt sind es noch sechs Tage bis zum Ferienstart. Fahren wir mit dem Auto oder setzen wir uns ins Flugzeug? Letztendlich haben wir uns fürs Auto entschieden. Noch fünf Tage bis es losgehen soll.
Ich weiß nicht wie, aber irgendwann ging dann alles ganz schnell. Vielleicht ja auch, weil wir langsam keine Zeit mehr zum Buchen gehabt hätten. Wir haben uns entschieden. Ein familienfreundliches Ressort im italienischen Lignano. Glück gehabt, dass es auf den letzten Drücker noch freie Plätze gab … .
Wie sieht Ihre Urlaubsplanung aus? Alles auf den letzten Drücker, oder lange im voraus geplant?
pixelio.de Thomas Weiss
