Es ist Oktober, gerade fallen die bunten Blätter von den Bäumen. Aber irgendwie steht Weihnachten schon wieder vor der Tür. Und mit der schönen Weihnachtszeit stehe ich vor einem klitzekleinen Problem, das mich mittlerweile das zweite Mal heimsucht. Wer legt eigentlich am 24. Dezember die Geschenke unter den Christbaum? Gut, für meinen Mann und mich ist es klar. Es sind wir beide. Aber unser vierjähriger Sohn weiß, dass das Christkind die Geschenke am Weihnachtsabend vorbeibringt. Unsere Familie feiert Weihnachten mit dem Christkind. Das Christkind bringt die Geschenke am 24. Dezember und legt sie unter den geschmückten Christbaum. Mit einem Glöckchenklingeln zeigt es uns, dass es auch in diesem Jahr an uns gedacht hat.
Soweit so gut. Aber in diversen Weihnachtskinderbüchern ist es eben nicht das Christkind, sondern der Weihnachtsmann, der mit seinem Schlitten vorbeisaust und die Geschenke ablädt. Auch innerhalb der Familie hat sich der Weihnachtsmann mittlerweile als Geschenkeverantwortlicher ein wenig in den Vordergrund geschoben. Da fallen dann Sätze wie: „Das bringt dir der Weihnachtsmann,“ oder „Was wünscht du dir denn vom Weihnachtsmann?“ Die Verwirrung bei meinem Sohn ist groß. Wer ist es denn nun, der Weihnachtsmann, das Christkind oder vielleicht schon der Osterhase?
Bei uns jedenfalls ist der Weihnachtsmann ein Nikolaus und der kommt in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember vorbei. Wer einen frischgeputzten Stiefel vor die Türe stellt kann sicher sein, dass der Nikolaus auch eine Überraschung hineinlegt.
An wen schreibt Ihr Kind den Wunschzettel? An den Weihnachtsmann oder das Christkind? Oder ist es ganz klar, dass Mama, Papa und die Großeltern die Geschenke kaufen?
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